8.5. Registerreiter “MIDI/DMX”

Das Kapitel 2.5.3 zu DMX (Hardware und Treiber) ist für das Verständnis dieses Abschnitts ebenfalls lesenswert.

Abb.89 tab midi dmxAbbildung 89: Optionen Fenster, Tab "Midi/DMX"

 

8.5.1. Breite(oder Höhe) Ausdruck Oktave

Die Breite und Höhe je Oktave für den Ausdruck der Tastenzuordnungen für ein Midi-Keyboard können definiert werden. Standardmäßig werden fünf Oktaven je Seite mit kleinen Abbildungen der Figuren gedruckt. Für die Anpassung des Ausdrucks an kleinere Tasten können die Werte entsprechend angepasst werden.

 

8.5.2. Aktiver MIDI-Port

Das zu verwendende MIDI-Gerät kann über die Schaltfläche “Ändern” ausgewählt werden. Weitere Informationen sind Kapitel 12.2. (Konfiguration des MIDI-Geräts) einsehbar.

 

8.5.3. MIDI Eingangsrouting einstellen

Detaillierte Informationen zum Einrichten von MIDI sind in Kapitel 12.2. einsehbar.

 

8.5.4. DMX-Kanäle

In dieser Einstellung wird die maximal zu verwendende Anzahl an DMX-Ein- und Ausgangskanälen festgelegt. Eine Verringerung der Anzahl von verwendeten Kanälen kann zu einer Verbesserung der Softwareleistung führen. Jedoch sollten die meisten modernen Computer dazu in der Lage sein, alle Kanäle ohne Leistungseinschränkungen handhaben zu können. Maximal sind 512 Kanäle einstellbar.

 

8.5.5. DMX-Ports (Eingang und Ausggang)

In “DMX-Ports” werden Einstellungen für den Eingang von und die Ausgabe auf DMX-Geräte festgelegt.
Eingehende DMX-Werte können das Timeline-Fenster oder das Live-Fenster steuern oder, anhängig von den geöffneten Fenstern, auf automatische Zuordnung eingestellt sein (Falls geöffnet, erfolgt das Routing auf das Live-Fenster; ist es geschlossen erfolgt das Routing auf die Timeline).

 

8.5.6. DMX through

“DMX through” ermöglicht es das DMX Signal über die Software durchzuschleifen. Dies bedeutet, dass auf einem DMX Eingang ein DMX-Signal empfangen wird und dieses auf eine andere DMX-Schnittstelle für die Ausgabe durchgeschliffen wird. Dadurch kann über die LAN-Verbindung der ShowNet-DAC auch DMX Signale zu übertragen, beispielsweise auch zwischen verschiedenen Bühnenbereichen, ohne ein zusätzliches DMX Kabel verlegen zu müssen.
Die „Startkanal“-Einstellungen können auch dazu verwendet werden, um die DMX-Werte des durchgeschliffenen Signals zu verändern und bspw. einen DMX-Offset einzustellen.

 

8.5.7. Startkanal DMX Input offset

Der DMX Input Offset legt fest, welche DMX Startadresse von Laserworld Showeditor für den Signaleingang verwendet werden soll (also auf welche Adresse der Showeditor reagiert). Dies ist vergleichbar mit der DMX-Adresseinstellung an einem Lichteffekt.

 

8.5.8. Abfrage Intervall in ms wenn Laserausgabe gestoppt (aktiv)

Die Eingangsintervalle (in ms) definieren die Wiederholungsfrequenz des DMX-Eingangssignals. Um Störungen der Lasersteuerung zu vermeiden, können zwei Werte angegeben werden: Für DMX Live Shows wird empfohlen, für Start und Stopp kleinere Intervalle zu verwenden. (Das Verhalten mit unterschiedlichen Werten sollte getestet werden!)

 

8.5.9. Größensteuerung abschalten

Durch die Größensteuerung von DMX ist es möglich, stehende Laserstrahlen zu erzeugen. Um dem vorzubeugen, kann die Funktion aktiviert werden. Dies hat zur Folge, dass Kanäle, die zu stehenden Laserstrahlen führen würden, deaktiviert werden.

 

8.5.10. DMX Input Routing

Detaillierte Informationen zum Einrichten des DMX Input Routings sind in Kapitel 13.1 beschrieben.